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Chirurgische Uniklinik

Die dringlichen Veränderungen im deutschen Gesundheitswesen der vergangenen 20 Jahre verlangen auch von Krankenhäusern flexible Anpassungen an den Kostendruck und die kaum mehr im Alleingang zu bewältigende Dynamik der technischen Innovationen in der Medizin.

Insofern kam das Projekt "Partnerschaft zwischen dem Salem-Krankenhaus und der Universitätsklinik Heidelberg" gerade rechtzeitig, um auch am Standort Heidelberg die Zukunft anzupacken. Die Verbindung der Chirurgie am Universitätsklinikum mit der Chirurgie im Salem-Krankenhaus bringt große Vorteile für unsere Patienten und Mitarbeiter.

1.) Planungssicherheit: Patienten mit grossen chirurgischen Eingriffen (Transplantationen, grosse Eingriffe bei Krebserkrankungen) können jetzt ohne wesentliche Wartezeiten im Universitätsklinikum operiert werden. Ebenso gibt es keine Wartezeiten mehr bei Notfallpatienten, die heute entsprechend ihrer Dringlichkeit schnell an dem einen oder dem anderen Standort versorgt werden können.

2.) Patientenzufriedenheit: Das Angebot zweier Standorte in Heidelberg bringt grosse Zufriedenheit bei Patienten und Zuweisern. Das Salem Krankenhaus genießt in Heidelberg und Umgebung einen sehr guten Ruf und die Patienten nehmen es gerne an, im Salem von einem chirurgischen Team mit universitärem Standard operiert zu werden. Die im Salem seit Jahrzehnten bekannte hohe Behandlungs-, Pflege- und Hotelleriequalität kommt unseren Patienten dabei sehr zu gute.

3.) Finanzielle Sicherheit: Unter DRG Kriterien ( das neue Abrechnungssystem im deutschen Krankenhaus) schafft die Möglichkeit Patienten an zwei verschiedenen Standorten zu operieren einen guten Spielraum für sinnvolle Erträge im Krankenhaus ( eine Blinddarmoperation ist am Standort Universität nicht kosteneffektiv, hingegen am Standort Salem-Krankenhaus sehr wohl) und damit Arbeitsplatzsicherheit für unsere Mitarbeiter in der Zukunft.

4.) Modellprojekt für die Kostenträger: Die Verbindung der beiden Standorte in der Chirurgie ist ein Modellprojekt für die Krankenkassen und wird von diesen unterstützt. An anderen Standorten in Deutschland ( z.B. Göttingen) wird unser Modell zur Zeit ähnlich entwickelt.