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Minimal Invasive Chirurgie

Die „Minimal Invasive Chirurgie“ ist die Durchführung klassischer, herkömmlicher Operationen über minimierte Zugänge, d. h. beispielsweise bei Bauchoperationen unter Vermeidung eines großen Bauchschnittes. Ein noch treffenderer Name ist daher "Minimierte Zugangschirurgie".

Weitere Synonyme sind:
Laparoskopische Chirurgie, Endoskopische Chirurgie, Schlüssellochchirurgie

An der Chirurgie des Krankenhaus Salem besteht eine langjährige Erfahrung für das gesamte Spektrum der minimal invasiven Chirurgie. Mit über 900 minimal invasiven Eingriffen pro Jahr verfügen wir über eingespielte Routine in den Arbeitsabläufen und Kompetenz in der Durchführung. Der Schwerpunkt der Eingriffe liegt mit über 400 Eingriffen in der Gallenblasenchirurgie, die zu über 95 % laparoskopisch durchgeführt wird. Die Appendektomien werden bei uns routinemäßig primär laparoskopisch operiert, da wir die Erfahrung gemacht haben, das unseren Patienten dies auch bei einer sekundär notwendig werdenden Schnittoperation zugute kommt. Zunehmend kommen laparoskopische Magen- und Darmoperationen hinzu. Bei notwendiger Operation wegen gutartiger, immer wiederkehrender Entzündung des Sigma-Darmes konnte die Operation zu 80 % laparoskopisch durchgeführt werden und nur bei 10 % musste während der Operation doch noch eine Eröffnung des Bauchraumes durchgeführt werden, da die Operation nicht sicher minimal invasiv zuende gebracht werden konnte.

Bei anderen nicht bösartigen Erkrankungen des Darmes, kommt uns die gute Zusammenarbeit mit der Endoskopie zugute. Hier können wir erkrankte Gebiete im Darm markieren und dann bei der Operation, laparoskopisch oder offen, direkt darauf zugehen (z.B. endoskopisch nicht abtragbare Polypen).