Gynäkologie

Zertifiziertes Brustzentrum Heidelberg

 

Die gynäkologische Abteilung des Krankenhauses Salem ist Teil des nach deutschen und europäischen Richtlinien zertifizierten Brustzentrums Heidelberg, welches das größte seiner Art in Deutschland ist. Über 600 ersterkrankte Frauen mit Brustkrebs werden hier jedes Jahr operiert. Diese große Zahl an Patientinnen hilft uns, mit viel Erfahrung und Wissen die Erkrankung zu diagnostizieren und zu behandeln.

In den letzten Jahren nimmt die Diagnose dieser Erkrankung stark zu, da im Rahmen des Mammographiescreeningprogrammes viele Patientinnen mit frühen Stadien erkannt werden. Prof. Dr. Domschke ist ausgebildeter Mammaoperateur (OnkoZert - Deutsche Krebsgesellschaft DKG e.V.) und arbeitet eng mit den programmverantwortlichen Radiologen (Praxis Dres. Grieger, Czechak-Reinmann, Daniel, Mannheim) zusammen. Sie wissen, dass kleine Krebsherde oder Krebsvorstufen anders zu operieren sind als große und legen viel Wert und Engagement in die korrekte Planung der Operation. 

Bei der Therapie bauen wir nicht nur auf unsere operativen Fähigkeiten, sondern auch auf die unseres Teams aus Spezialisten:

Radiologen, Pathologen, Strahlentherapeuten, Onkologen, Krankengymnasten, Brustkrebs- und onkologische Fachschwestern, Psycho-Onkologen, Sozialdienstmitarbeiter, und viele mehr...

Informieren Sie sich bei uns im Salem und auf der Homepage des Brustzentrums Heidelberg.

Jede Frau hat ein besonderes Verhältnis zu Ihren Brüsten.

Die einen sind mit ihnen sehr zufrieden, die anderen stört die Form, die Größe oder sie haben mit einer Erkrankung zu kämpfen.

Es gibt viele Gründe, ein Brustzentrum wie das unsere aufzusuchen:

  • Haben Sie einen Knoten in der Brust, der abgeklärt werden soll?
  • Wurde bei Ihnen in der Mammografie Mikrokalk festgestellt, der entfernt werden soll?
  • Wollen Sie sich über familiären Brustkrebs informieren?
  • Wünschen Sie eine Beratung im Sinne einer Zweitmeinung?
  • Wollen Sie Ihre Brüste vergrößern lassen? Oder ist genau das Gegenteil der Fall und die Größe Ihrer Brüste belastet den Rest Ihres Körpers?
  • Sind Sie mit der Form Ihrer Brust z.B. nach einer langen Stillphase unzufrieden und Sie wünschen eine Straffung?

Wir nehmen uns Ihrer Probleme an und beraten Sie gerne und ausführlich!

Das Brustzentrum Heidelberg ist in der glücklichen Lage, Ihnen die erfahrensten Ärzte und den besten Service anbieten zu können. Diese Kompetenz und deutschlandweite Exklusivität wurde sowohl von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V., der Deutschen Gesellschaft für Senologie e.V. und der Europäischen Gesellschaft für Brusterkrankungen (European Society of Mastology) in aufwendigen Zertifizierungsverfahren bestätigt. Wir sind stolz auf diese Auszeichnungen und nehmen sie als Ansporn, Ihnen das Beste zu bieten, was weltweit bei der Bekämpfung von Brusterkrankungen vorhanden ist.

Bitte klicken Sie hier, um die einzelnen Ärzte kennenzulernen, die sich am Brustzentrum um Sie kümmern. Oder klicken Sie hier, um auf die Homepage des Brustzentrums Heidelberg zu kommen.

Klicken Sie bitte hier, um mehr über die ersten Schritte nachzulesen.

Ärzte

Hier finden Sie das kompetente Behandlungsteam des Brustzentrums Heidelberg – Außenstelle Krankenhaus Salem. Bitte klicken Sie auf die Namen um einen ausführlichen Lebenslauf zu erhalten.

Prof. Dr. med. Prof. h.c. Christof Sohn
Prof. Dr. med. Florian Schütz Gynäkologischer Onkologe
Dr. med. Maja Wolf-Breitinger Chefarztstellvertreterin Salem KH
Prof. Dr. med. Andreas Schneeweiss Onkologe
Prof. Dr. med. Jürgen Debus Strahlentherapeut
Dr. med. Hans Junkermann Radiologische Diagnostik
Prof. Dr. Peter Sinn Pathologe

Eine Brustkrebserkrankung frühzeitig zu diagnostizieren ist nicht nur wichtig, um die Brust möglichst schonend operieren zu können, sondern auch, um die Prognose der betroffenen Frau zu verbessern. Aus diesem Grund sollten immer beide Brüste genauestens untersucht werden.

Generell gilt: zunächst die gründliche Diagnostik (womit haben wir es zu tun?) und erst dann die richtige Behandlung!

Als Teil des Brustzentrums Heidelberg, das eines der größten seiner Art in Deutschland darstellt, bieten wir in Kooperation mit unseren Partnern die gesamte Palette der diagnostischen Verfahren an:

  • Untersuchung durch einen unserer erfahrenen Frauenärzte
  • Ultraschalldiagnostik mit neuesten Geräten
  • Digitalmammografie (in der Universitätsfrauenklinik)
  • gegebenenfalls auch Kern-Spin-Tomografie in der Radiologischen Universitätsklinik (MRT)

Wenn die oben genannten Untersuchungen einen auffälligen Befund ergeben, kann jederzeit eine harmlose Stanzbiopsie ambulant durchgeführt werden. Dabei wird unter lokaler Betäubung und unter sorgfältiger Kontrolle mit Ultraschall, Mammographie oder MRT über eine Nadel ein kleines Stück vom Tumor herausgestanzt. Dieses wird dann von einem Pathologen unter dem Mikroskop untersucht. Bereits am nächsten Tag können wir Ihnen dann sagen, um welche Erkrankung es sich bei Ihnen handelt. Danach planen wir dann gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Partner die weiterführenden Maßnahmen.

Prof. Sohn, Dr. Schütz und Dr. Wolf-Breitinger sind ausgewiesene Brustoperateure des Brustzentrums Heidelberg, die einen deutschlandweiten Ruf genießen.

Sie beherrschen alle operativen Techniken

der brusterhaltenden Operationen bei Krebserkrankungen oder deren Vorstufen, so dass kaum ein Defekt an der Brust auffällt.der Wächterlymphknotenoperation bei Brustkrebsder Brustvergrößerungen mit Brustimplantaten oder Eigengewebe (sogenannte gestielte Muskel-Haut-Transplantationen).der Brustverkleinerungen (sogenannte Reduktionsplastiken).

Gerne beraten wir Sie und Ihre Angehörigen vor einer notwendigen Operation oder für eine Zweitmeinung.

 

OP-Vorbereitung:

In der Regel werden Sie am Tag vor der Operation stationär aufgenommen und über die Operation und die dazugehörige Narkose aufgeklärt. Eine Untersuchung der Brüste und ein Gespräch mit dem Operateur finden ebenfalls statt.

Gegebenenfalls müssen wir noch einige Bluttest, ein EKG oder ein Röntgenbild durchführen.
Jede Patientin wird anhand der Bilder und Untersuchungsergebnisse in einer präoperativen Konferenz vorgestellt. Dort wird unter den Experten diskutiert, welche Operation für Sie am besten geeignet erscheint. Diese Empfehlung wird dann mit Ihnen und -auf Wunsch- mit Ihren Angehörigen besprochen.

OP-Tag:

Am Tag der Operation dürfen Sie nichts mehr essen. Wenn der Erkrankungsherd nicht getastet werden kann, muss er unter Ultraschall- oder Mammographiekontrolle mit einem dünnen Draht markiert werden. Dies geschieht entweder vor der Operation oder bereits in Narkose.
Kurz vor der Operation werden Sie von einer Krankenschwester in den OP gefahren. Dort wird man Ihre Identität und die zu operierende Seite zu Ihrer und unserer Sicherheit erneut erfragen. Der Narkosearzt wird Sie dann in einen tiefen Schlaf versetzen aus dem Sie nach der Operation im sogenannten Aufwachraum wieder aufwachen. Nach einer zweistündigen intensiven Beobachtung werden Sie zurück auf die Station gebracht.

Operieren wird Sie immer eine Oberärztin oder ein Oberarzt, der oder dem ein Assistenzarzt zur Seite steht. Das Ergebnis der Operation wird Ihnen noch am selbebn Tag persönlich mitgeteilt.

Tage nach der Operation

Sie erholen sich langsam aber sicher von der Operation ohne Schmerzen zu haben, denn die können effektiv ausgeschaltet werden. Eine gezielte Physiotherapie hilft Ihnen dabei.

Im Rahmen der stationären Behandlung bieten wir Ihnen ein breites Beratungsangebot an:

  • Sozialdienstmitarbeiterin zur Frage der Rehabilitation und Ihrer persönlichen rechtlichen Ansprüche.
  • Brustkrebsfachschwester zur kompetenten Vermittlung von Informationen zur Erkrankung.
  • Psychoonkologie zur Verarbeitung der Erkrankung (auf Wunsch).

Der erste Verbandswechsel findet am 2. Tag nach der OP statt.

In der Regel werden Sie am 5.-6. Tag nach der Operation nach Hause entlassen.

Ihre Erkrankung wird unter Berücksichtigung aller medizinischen Aspekte in der interdisziplinären Fallkonferenz des Brustzentrums, welches ein hochrangiges Gremium von ausgewiesenen Experten darstellt, detailliert vorgestellt. Diese findet dienstags und freitags statt. Erst danach steht unsere Empfehlung bezüglich einer Nachbehandlung fest (z.B. Strahlentherapie, antihormonelle, antikörperhaltige oder Chemotherapie). Diese wird mit Ihnen und Ihrer Familie bei einem ambulanten Vorstellungstermin ausführlich besprochen. Bei diesem Abschlußgespräch wird auch das operative Resultat erneut begutachtet.

Seit einigen Jahren haben wir als Experten ein völlig anderes Verständnis der Erkrankung Brustkrebs bekommen.
Brustkrebs ist keine lokale Erkrankung der Brust allein. Vielmehr ist sie eine systemische Erkrankung, welche den gesamten Körper betrifft. Schließlich ist nicht die Brust das eigentliche und lebensbedrohende Problem, sondern die Gefahr der Metastasen in Leber, Lunge oder Gehirn. Deswegen versuchen wir einerseits herauszufinden, welche Patientin ein besonders hohes Risiko für die Bildung von Metastasen hat, andererseits schauen wir uns die Tumorzellen sehr genau mit Hilfe von aufwendigen Untersuchungen an, um deren bösartiges Potential genauer beurteilen zu können.
Um das Risiko für die Bildung der Metastasen zu vermindern, können antihormonelle Medikamente, Antikörper oder Chemotherapien helfen. Die richtige Auswahl und die optimale Kombination der verschiedenen Medikamente sind sehr komplex und schwierig. Nur wirkliche Experten können hier den Überblick behalten, denn die Standards ändern sich beinahe jährlich.
In dem Brustzentrum Heidelberg entscheidet nicht ein Experte allein über Ihre weitere Therapie. Vielmehr wird in einer interdisziplinären Tumorkonferenz die richtige Therapie für jede einzelne Patientin von mehreren ausgewiesenen Fachexperten ausdiskutiert. Somit wird eine individuelle Therapie für jede Frau maßgeschneidert, die Ihnen und auf Wunsch Ihrer Familie in einem ausführlichen Aufklärungsgespräch nahe gebracht wird.
In der Tumorkonferenz wird auch geprüft, ob der jeweiligen Patientin eine Therapiestudie angeboten werden kann. In solchen Studien werden neueste Medikamente, die bereits in Voruntersuchungen erfolgreich getestet worden sind, in ihrer Wirkung und Effektivität weiter geprüft. In einem ausführlichen Aufklärungsgespräch wird mit den Patientinnen und ihren Angehörigen ausführlich über die Vor- und Nachteile einer Studienteilnahme diskutiert. Erst dann kann sich die Patientin entscheiden.

Die Patientinnen, bei denen eine medikamentöse Nachbehandlung notwendig erscheint, werden im hochmodernen onkologischen Zentrum, dem NCT der Universitätsklinik Heidelberg unter der Leitung von Prof. Dr. A. Schneeweiss betreut. Auch Patientinnen, welche in einer Studien behandelt werden, werden hier therapiert. 

Nach der Entlassung aus dem zertifizierten Brustzentrum und dem Abschlussgespräch wird Ihr niedergelassener Frauenarzt Ihre weiteren Untersuchungen koordinieren und gegebenenfalls auch durchführen.

Folgende Untersuchungen werden von der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie e.V. empfohlen:

 1.-3. Jahr   4.-5. Jahr   Nach dem 5. Jahr 
Körperliche Untersuchung  Alle 3 Monate   Alle 6 Monate   jährlich 
Brustultraschall  Alle 6 Monate   jährlich 
Mammografie  jährlich 

Des Weiteren sollten Sie selbst auf Ihren Körper hören: Knochenschmerzen? Schmerzen im Oberbauch? Chronischer Hustenreiz? Luftnot?

Unser Bemühen um eine optimale Diagnostik und eine effektive Therapie von Brustkrebserkrankungen sind die Basis unserer Arbeit. Darüber hinaus kümmern wir uns im Brustzentrum aber um noch viel mehr. Folgende Experten bieten Ihnen ihre Dienste an:

Sozialdienst
Welche Rechte hat eine Frau mit Brustkrebs gegenüber ihrer Krankenkasse, den Rentenversicherungsträgern oder dem Staat? Wann mache ich wo eine Anschlußheilbehandlung (AHB) oder eine Rehabilitation? Unsere Spezialisten beraten Sie gerne!

Krankenschwestern
Welchen BH soll ich nun tragen? Wann kann ich wieder Sport machen? Welche Bücher eignen sich zur Gewinnung von Informationen? Welche guten Homepages zum Thema Brustkrebs gibt es? Wie überwinde ich meine Ängste? Fachpflegekräfte sind für Ihre Fragen des Alltags da!

Physiotherapie (Therasport)
Welche Bewegungen sind gut für mich? Wie kann ich gezielt meine Muskeln stärken? Wie schaffe ich es, mich zur körperlichen Bewegung zu motivieren?

Psychoonkologie (Frau Dr. Ditz, Frau Dr. Schlehofer)
Die Verarbeitung dieser lebensbedrohenden und angstbesetzten Erkrankung ist für viele betroffene Frauen das größte Problem. Nach dem ersten Schock kommen häufig Ängste und Unsicherheit. Doch auch viele Lebenspartner und Kinder haben mit der neuen Situation zu kämpfen und müssen Verlustängste und Schuldgefühle kompensieren. Unsere ausgewiesenen Expertinnen auf dem Gebiet der Psychoonkologie sind seit Jahren auf dem Gebiet tätig. Sie begleiten einfühlsam und konstruktiv Patientinnen und deren Familie auf dem Weg der Krankheitsbewältigung.

Selbsthilfegruppen

Mamazone e.V. 

Patienten helfen Patienten

Sportgruppe

Pfitzenmeier

Sanitätshäuser

adviva

Sanitätshaus Schneider

Unterstützende Hilfe 

Grüne Damen 

Webseiten

Bücher

„Überlebensbuch Brustkrebs“ Goldmann-Posch und Rita Rosa Martin

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