
Chirurgie
Die Chirurgie im Krankenhaus Salem
Herzlich willkommen auf der Website der Chirurgischen Abteilung des Krankenhaus Salem, Heidelberg. Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an unserer Klinik. Die folgenden Seiten sollen unseren Patienten, ihren Besuchern und unseren Gästen einen Überblick über das medizinische Leistungsangebot, die Mitarbeiter und die medizinischen Behandlungsabläufe in der Klinik bieten.
Die Abteilung für Allgemein-, Abdominal- und Minimalinvasiv-Chirurgie des Krankenhaus Salem besteht aus 68 Betten auf 6 Stationen. Hinzu kommt die Intensivstation mit 8 Betten, die interdisziplinär mit der Anästhesie und Inneren Medizin geführt wird.
Schwerpunkte der Behandlung sind:
- Minimalinvasive Eingriffe
- Magen-, Darm- und Enddarmchirurgie
- Chirurgie der Gallenwege
- Hernienchirurgie
- Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie
- Anlage von Dauerhaften Zugängen für die Krebsbehandlung oder die Dialyse (Port-, Demerskatheter- und Dialyseshuntanlagen)
- Erkrankungen des Enddarms und des Anus (Proktologie)
- Erkrankungen der Venen (Krampfaderchirurgie).
Für Notfälle durch Erkrankungen in diesen Bereichen stehen wir jederzeit zur Verfügung.
Kooperation mit der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg
Das Krankenhaus Salem kooperiert seit dem April 2005 eng mit der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg. Durch diese Kooperation werden die Vorteile einer hochspezialisierten Universitätsklinik mit entsprechender technischer Ausstattung und einer individuellen und persönlichen Patientenbetreuung kombiniert. Spezielle Eingriffe an Patienten der Chirurgischen Universitätsklinik werden seitdem bevorzugt in der Chirurgischen Abteilung des Krankenhaus Salem durchgeführt.
Auf den folgenden Seiten wollen wir Ihnen unsere Abteilung im Einzelnen näher bringen. Bitte zögern Sie nicht bei Fragen oder Unklarheiten direkt mit uns in Verbindung zu treten.
Ihr
Prof. Dr. med. Christoph Michalski, Chefarzt
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich eine Narbensalbe?In der Regel ist eine spezielle Narbensalbe nicht notwendig, normale Hautpflege reicht aus. Grundsätzlich sollte erst nach vollständigem Wundverschluss, frühestens nach 2-3 Wochen, eine Salbe/Hautcreme auf die Wunde aufgetragen werden. Dann kann auf Wunsch auch gerne eine Narbensalbe verwendet werden.
Wir können Sie nach einer Operation ab Entlassung für eine Woche krankschreiben. Eine weitere Krankschreibung muss über Hausarzt oder Hausärztin erfolgen, wenn diese notwendig ist. Für die Zeit des stationären Aufenthalts erhalten Sie eine Aufenthaltsbescheinigung, die für den Arbeitgeber wie eine Krankschreibung gilt.
Strammes Spazierengehen/Walken ist schmerzadaptiert ab Entlassung möglich. Ab wann eine stärkere körperliche Belastung erlaubt ist, hängt vom OP-Verfahren ab. Grundsätzlich ist nach laparoskopischen Eingriffen und kleineren offenen Bauchoperationen wie Nabelbruchoperationen nach vier Wochen, nach offenen Bauchoperationen mit einem großen Schnitt erst nach 12 Wochen Sport möglich. Eine Ausnahme bilden endoskopische Leistenoperationen, hier ist nach 2-3 Wochen Sport möglich. Nach einer Schilddrüsenoperation kann mit dem Sport nach zwei Wochen begonnen werden.
Bitte geben Sie beim Verlassen der Station der zuständigen Pflegekraft Bescheid. Das stellt sicher, dass sie alle nötigen Dokumente und eventuellen Hilfsmittel mitbekommen haben. Eine Abmeldung an der Pforte/bei der Aufnahme im Erdgeschoss ist nicht notwendig.
In manchen Fällen wird bei Entlassung besprochen, dass ein Wert kontrolliert werden muss. Auch eine engmaschige Wundkontrolle kann im Einzelfall notwendig sein. Daher ist eine generelle Aussage in diesem Fall schwierig. Sprechen Sie dies bitte im Entlassgespräch an falls die Frage nicht von vornherein geklärt wird.
Ein vorläufiger oder endgültiger Entlassbrief wird Ihnen bei Entlassung ausgehändigt.
Grundsätzlich ist eine gesunde Mischkost mit ausreichend Flüssigkeit nach jeder Operation zu empfehlen. Blähende Speisen sind nach Operationen aber in den ersten Tagen zu meiden. Spezielle Ernährungsempfehlungen können bei Stomaträgern oder beim Vorhandensein von Verwachsungen notwendig sein (keine langen Pflanzenfasern/oder-häute wie bei Bohnen oder Tomaten, diese müssen kleingeschnitten werden, keine großen Pilzstücke)
Duschen ist 48 Stunden nach der Operation erlaubt bzw. 24 Stunden nach Entfernung der letzten Drainage. Duschen Sie am besten mit dem Verbandsmaterial. Nach dem Duschen bitte Pflaster entfernen, die Narbe mit einem frischen Handtuch trocken tupfen und neue Pflaster aufkleben. Baden oder schwimmen sollte erst nach vollständigem Wundverschluss erfolgen. Das heißt: Die Wunde muss vollständig von Haut überzogen sein, aller Wundschorf muss von selbst abgefallen sein. Dies ist in der Regel nach 2-3 Wochen der Fall.
Wenn der Heilungsverlauf unauffällig ist und nichts anderes besprochen wurde, kann der Fadenzug noch beim Hausarzt erfolgen - Sie müssen sich nicht wieder vorstellen. Bei Problemen oder Rückfragen ist eine Wiedervorstellung jederzeit möglich. Der Fadenzug kann gerne hier im Haus montags und donnerstags um 14 Uhr erfolgen, dies bitte telefonisch unter HD/483205 (chirurgisches Sekretariat) ankündigen.
Grundsätzlich dürfen Sie erst Auto fahren, wenn Sie sich schmerzfrei bewegen können und damit im Straßenverkehr unbeeinträchtigt reagieren können. Auch sollten Sie keine Medikamente mehr einnehmen, die Reaktionsfähigkeit herabsetzen. Eine generelle Aussage ist daher schwer zu treffen. Häufig sind mit dem Fadenzug oben genannte Bedingungen erfüllt. In jedem Falle sollten Sie in der ersten Woche nach der Operation keine Autofahrten fest einplanen und insbesondere den Heimweg aus dem Krankenhaus nicht als Fahrer mit dem eigenen Pkw planen.
Leitende Ärzte
Prof. Dr. med. Christoph Michalski
Chefarzt