
Radiologie
Radiologie
Sehr herzlich begrüßen wir Sie auf den Seiten der Fachabteilung für Radiologie des Krankenhauses Salem.
In enger Kooperation mit der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Universitätsklinikums Heidelberg ist es unser Bestreben, uns bestmöglich um Sie als Patienten zu kümmern.
Dafür verfügt die Abteilung über einen hochmodernen Computer- (CT) und Magnetresonanztomographen (MRT). Damit sind wir in der Lage das gesamte Spektrum radiologischer Untersuchungen (MRT, CT, konventionelles Röntgen, CT-Interventionen) abzudecken und für alle Patienten die adäquate Diagnostik anbieten zu können.
Unter der Leitung von Prof. Miriam Klauß konnten wir ein hochqualifiziertes Team an erfahrenen Oberärzten und Fachärzten für Radiologie aus der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie (DIR) des Universitätsklinikums Heidelberg zusammenstellen, dass durch spezialisierte Medizinisch-Technische Radiologie-Assistenten (MTRA) unterstützt wird. Dabei steht für uns der Patient und die persönliche, kompetente Betreuung in einer entspannten Atmosphäre im Vordergrund.
Als Spezialisten im Bereich der Interventionellen Radiologie, beschränken wir uns nicht auf die bildgebende Diagnostik, sondern nutzen das Gerät auch, um vor Ort CT-gesteuert Gewebeproben zu entnehmen oder entzündliche Flüssigkeitsansammlungen zu behandeln. Zu unserem Portfolio der minimal-invasiven Eingriffe gehören im Krankenhaus Salem neben der CT-gesteuerten Facettengelenksblockaden auch die Periradikulären Injektionstherapien (PRT) zur Behandlung von Schmerzen an der Wirbelsäule.
Außerdem können wir in Kooperation mit der Fachabteilung Innere Medizin die CT-unterstützte „Virtuelle Koloskopie“ anbieten.
Neben der Versorgung der stationären Patienten im Krankenhaus Salem steht unser diagnostisches (CT und MRT) und interventionelles Leistungsspektrum auch ambulanten privatversicherten oder selbstzahlenden Patienten zur Verfügung. Wir bieten eine kurzfristige und flexible Terminvergabe (online oder telefonische Terminvergabe), ihre Untersuchung in unserer Abteilung führen wir ohne lange Wartezeiten durch.
Konnten wir Ihr Interesse an unserer Arbeit wecken? Dann laden wir Sie ein, sich im Folgenden selbst ein Bild über unsere Mitarbeiter, unsere Schwerpunkte und Untersuchungsverfahren zu machen. Bei Fragen zu Ihrer Untersuchung wenden Sie sich gerne jederzeit an unser Team vor Ort.
| Prof. Dr. med. M. Klauß Chefärztin Krankenhaus Salem |
Prof. Dr. med. H.-U. Kauczor Chefarzt / Ärztlicher Direktor Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie (DIR) Universitätsklinikum Heidelberg |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ich bin gesetzlich krankenversichert: Kann ich bei Ihnen am MRT oder CT einen Termin vereinbaren?Unsere ambulanten Termine können wir leider nur privat krankenversicherten Patient*innen, BG Patient*innen (Arbeitsunfälle) oder selbstzahlenden Patient*innen anbieten. Falls Sie in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, gibt es für sie die Möglichkeit, als Selbstzahlerin/Selbstzahler bei uns einen zeitnahen Termin zu vereinbaren. Für weitere Informationen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.
Fast alle MRT Untersuchungen der Gelenke, z.B. Schulter, Knie, Sprunggelenke, und oft auch der Wirbelsäule, können ohne Kontrastmittel durchgeführt werden. Bei CT und MRT am Körperstamm, z.B. des Bauchraumes oder Beckens wird in der Regel Kontrastmittel empfohlen. Es wird jedoch in jedem Einzelfall auf Grundlage Ihrer persönlichen Krankengeschichte und der medizinischen Fragen geprüft, ob eine Kontrastmittelgabe notwendig und sinnvoll ist.
Patient*innen mit künstlichen Gelenken, z.B. der Hüfte, Knie oder Schulter können in der Regel problemlos im MRT untersucht werden. Bei Aufnahmen in unmittelbarer Nähe des Metalls können Bildstörungen auftreten, unser modernes MRT Gerät verfügt jedoch über spezielle Messungen, die diese Bildstörungen auf ein Minimum reduzieren.
Patient*innen mit Herzschrittmachern, bioelektrischen Implantaten, z.B. Insulinpumpen oder Cochleaimplantaten, dürfen nicht im MRT untersucht werden. Bitte nehmen Sie zur Beratung für eine Alternativuntersuchung Kontakt mit uns auf.
Patient*innen, bei denen eine künstliche Herzklappe implantiert wurde, können in der Regel problemlos am MRT untersucht werden. Wir bitten Sie, zur Untersuchung Ihren Implantat-Ausweis mitzubringen.
Nein, bei den meisten Untersuchungen dürfen Sie vorher normal Essen und Trinken. Lediglich z.B. bei einer sogenannten MRCP, bei welcher gezielt die Gallenwege und der Gang der Bauchspeicheldrüse dargestellt werden, sollten Sie über einen Zeitraum von ca. 6 Stunden vor Ihrem Termin nüchtern bleiben. Gerne planen wir diese Untersuchung dann am Vormittag für sie ein. Ihre Medikamente mit ggf. etwas Wasser dürfen Sie dennoch normal einnehmen. Bei Unklarheiten nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!
Viele Menschen empfinden im MRT ein Gefühl der Beklemmung oder sogar Platzangst. Wir haben dafür Verständnis und sind darauf eingestellt, Sie in dieser für Sie belastenden Situation ohne Zeitdruck bestmöglich zu unterstützen.
- Für einige MRT Untersuchungen, z.B. des Knies oder der Sprunggelenke, müssen Sie nicht mit dem ganzen Körper in das Gerät hineingefahren werden, der Kopf bleibt hier außerhalb
- Unser modernes MRT Gerät hat eine extra weite Patientenöffnung von 70cm, dadurch wird die Untersuchung gegenüber anderen Geräten deutlich komfortabler. Auch die Lautstärke ist gegenüber älteren Geräten deutlich leiser.
- Sie erhalten, während Sie im Gerät sind, eine Notfallklingel in die Hand. Falls das Angstgefühl erst während der Untersuchung auftritt, oder sich unerträglich verstärkt, können Sie dadurch jederzeit mit uns in Kontakt treten und werden in wenigen Sekunden aus dem Gerät herausgefahren
- Unser Entertainment System bietet die Möglichkeit, während der Untersuchung entspannende Musik zu hören und über ein Spiegelsystem Filme zu sehen. Wir haben die Rückmeldung von vielen unter Platzangst leidenden Patienten erhalten, dass sie hierdurch die Untersuchung deutlich entspannter durchführen konnten.
- Bei sehr starken Ängsten besteht auch die Möglichkeit, vor der Untersuchung ein Beruhigungsmittel als Tropfen oder Tabletten verabreicht zu bekommen. Nachteilig hieran ist, dass Ihre Aufmerksamkeit herabgesetzt wird, und Sie nach der Untersuchung an diesem Tag nicht mehr aktiv am Straßenverkehr teilnehmen sollten, z.B. selber am Steuer mit dem Auto nach Hause fahren.
Die Untersuchungszeit variiert zwischen den verschiedenen Untersuchungen.
Die eigentliche Liegezeit im Gerät liegt zwischen 10-15 Minuten z.B. für Untersuchungen der Gelenke und ca. 25 Minuten z. B. für eine Untersuchung des Kopfes, des Beckens oder Abdomens.
Nein, nach aktuellem wissenschaftlichem Stand sind keine schädlichen Wirkungen einer MRT-Untersuchung bekannt. Im Gegensatz zur Computertomographie kommt die MRT ohne Einsatz von Röntgenstrahlen aus. Es kann zu einer minimalen Erwärmung des Körpergewebes kommen, hier werden aber sehr niedrige Grenzwerte eingehalten. Gegen die lauten Geräusche bekommen sie Kopfhörer und auf Wunsch zusätzlich Ohropax.
Wir können Ihnen in der Regel sehr kurzfristig einen Termin anbieten, bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf oder nutzen gerne die Möglichkeit einen Termin über Doctolib bei uns zu vereinbaren.
Leitende Ärzte
Prof. (apl) Dr. med. Miriam Klauß
Chefärztin
MRT
Interventionelle Radiologie
Prof. Dr. med. Hans-Ulrich Kauczor
Chefarzt, Ärztlicher Direktor Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie (DIR) Universitätsklinikum Heidelberg
